Genehmigung
Halteverbotszone in Spandau
Den Antrag beim Bezirksamt übernehmen wir, ebenso das Aufstellen der Schilder und das Einsammeln nach dem Umzug. Halteverbot vor Auszug und Einzug kostet ab 89 €, Halteverbot nur vor einem Haus ab 59 €. Rechnen Sie mit mindestens vier Werktagen Vorlauf, in der Altstadt und rund um die Fußgängerzone besser mit mehr.
- Beantragung, Aufstellen und Wiederabholen inbegriffen
- Halteverbot vor Auszug und Einzug ab 89 €, Halteverbot nur vor einem Haus ab 59 €
- Mindestens vier Werktage Vorlauf beim Bezirksamt
- Wir sagen Ihnen vorher, ob Ihre Adresse überhaupt eine braucht
Angebot für diesen Fall
Schilder beantragen und aufstellen, damit der Umzugswagen vor der Tür steht.
Lieber sprechen? 030 754367393, mo bis fr 09:00 bis 18:00 uhr.
In Spandau braucht sie nicht jeder
Das ist der Punkt, an dem sich Spandau von den innerstädtischen Bezirken unterscheidet. In Mitte oder Friedrichshain ist die Halteverbotszone praktisch immer nötig. Hier hängt es davon ab, wo Sie wohnen, und wir sagen Ihnen offen, wenn Sie das Geld sparen können.
In der Altstadt und der angrenzenden Neustadt ist sie fast immer nötig. Die Gassen sind eng, ein Teil ist Fußgängerzone, und die Lieferzonen haben Zeitfenster, die sich mit einem Umzugstag nicht vertragen. Wer dort ohne Schilder anrückt, steht am Ende hundert Meter weiter und trägt jeden Karton diese hundert Meter.
In Kladow, Gatow und weiten Teilen von Staaken ist sie meist überflüssig. Dort gibt es Einfahrten, Vorplätze und breite Straßen, auf denen ein Umzugswagen legal und nah stehen kann. In Hakenfelde und Falkenhagener Feld hängt es vom einzelnen Haus ab: Die Zufahrten sind gut, aber die Stellflächen vor den Eingängen sind tagsüber oft belegt.
In Wilhelmstadt, Siemensstadt und Haselhorst liegt die Wahrheit dazwischen. Die Straßen sind schmal und der Parkdruck ist hoch, besonders am Vormittag. Hier entscheidet der Blick vor Ort, und den werfen wir bei der Besichtigung ohnehin. Als Übersicht über den Bezirk:
- Altstadt und Neustadt: fast immer nötig, wegen enger Gassen, Fußgängerzone und Lieferzonen mit Zeitfenstern.
- Wilhelmstadt: meistens nötig, schmale Altbaustraßen mit hohem Parkdruck.
- Siemensstadt und Haselhorst: oft nötig, die Siedlungsstraßen sind tagsüber durchgehend belegt.
- Falkenhagener Feld und Hakenfelde: je nach Haus, gute Zufahrt, aber wenige freie Stellflächen am Eingang.
- Staaken: selten nötig, breite Straßen und meist gute Zufahrt bis vor das Haus.
- Kladow und Gatow: meist nicht nötig, dafür Einfahrten und Vorplätze am Grundstück.
Wie der Antrag abläuft
Die Genehmigung erteilt das Bezirksamt. Sie enthält Datum, Uhrzeit und die genaue Länge des gesperrten Abschnitts. Diese Länge ist wichtiger, als die meisten denken: Ein Umzugswagen mit 21 Kubikmetern braucht deutlich mehr als eine normale Parklücke, und wenn hinter ihm noch rangiert werden muss, wird der Abschnitt entsprechend länger beantragt.
- Sie nennen uns beide Adressen, das Datum und die geplante Uhrzeit. Wir prüfen, ob an Ihrer Adresse überhaupt eine Zone nötig ist.
- Wir stellen den Antrag. Das Bezirksamt braucht vier Werktage Vorlauf, in vollen Wochen zum Monatsende planen wir lieber acht.
- Zwei bis drei Tage vor dem Termin stellen wir die Schilder auf. Ab diesem Moment läuft die Frist, nach der ein bereits parkendes Fahrzeug abgeschleppt werden darf.
- Am Umzugstag steht der Bereich frei. Wenn doch jemand darin parkt, wird das Kennzeichen dokumentiert, denn genau dafür sind Datum und Uhrzeit auf dem Schild da.
- Nach dem Umzug holen wir die Schilder wieder ab. Sie müssen sich darum nicht kümmern.
Was schiefgeht, wenn der Vorlauf fehlt
Die häufigste Panne ist nicht der abgelehnte Antrag, sondern der zu späte. Wer drei Tage vor dem Umzug anfragt, bekommt die Genehmigung oft nicht mehr rechtzeitig, und dann steht der Wagen dort, wo Platz ist.
Der zweite Klassiker: Die Schilder stehen, aber zu kurz vor dem Termin. Damit ein Fahrzeug abgeschleppt werden kann, muss es zum Zeitpunkt des Aufstellens noch nicht dort gestanden haben, und dazwischen muss eine Frist liegen. Wer die Schilder erst am Vortag aufstellt, hat am Morgen kein Recht, sondern nur ein Schild.
- Zu spät beantragt: keine Genehmigung, kein Stellplatz, längerer Tragweg und mehr Stunden auf der Rechnung.
- Zu kurz beantragt: der Wagen passt nicht in den Abschnitt und blockiert die Fahrbahn.
- Falsche Uhrzeit: die Zone endet um zwölf, der Umzug dauert bis fünfzehn Uhr.
- Nur eine Adresse beantragt: am Ziel ist alles zugeparkt, und der Vorteil ist wieder weg.
Wenn keine Zone möglich ist
In der Fußgängerzone der Altstadt lässt sich nicht überall eine klassische Halteverbotszone einrichten. Dort gelten stattdessen Lieferzeitfenster, meist am frühen Vormittag. Ein Umzug muss sich in diesem Fall an das Fenster halten, und das heißt: früh anfangen, konzentriert arbeiten, sperrige Stücke zuerst.
Die zweite Möglichkeit ist der Möbellift ab 179 €. Wenn der Wagen ohnehin nicht direkt vor das Haus kommt, aber ein Fenster zur Straße zeigt, geht das Umzugsgut senkrecht statt waagerecht. Das ist häufig günstiger, als vier Kräfte hundert Meter laufen zu lassen.
Und wenn beides nicht geht, bleibt der lange Tragweg. Den preisen wir offen aus, Langer Tragweg ab 30 Metern kostet ab 35 € je Adresse, damit Sie vorher wissen, woran Sie sind.
| Posten | Preis | Was dazugehört |
|---|---|---|
| Halteverbot vor Auszug und Einzug | ab 89 € | Beantragung, Aufstellen und Wiederabholen inbegriffen |
| Halteverbot nur vor einem Haus | ab 59 € | Das Bezirksamt braucht vier Werktage Vorlauf |
| Möbellift am Fenster, bis vierte Etage | ab 179 € | Ein halber Einsatztag, Bedienung inbegriffen |
| Langer Tragweg ab 30 Metern | ab 35 € je Adresse | Für Grundstücke, an die der Wagen nicht heranfährt |
Ob Ihre Adresse eine Zone braucht, entscheidet der Blick vor Ort und nicht die Liste oben. Bei der Besichtigung klären wir das mit. Alle Beträge enthalten die Mehrwertsteuer. Aus dem Ab-Preis wird ein fester Betrag, sobald Zimmerzahl, Etage und der Weg vom Fahrzeug bis zur Wohnungstür feststehen. Die Besichtigung dafür kostet nichts.
Häufig gefragt
Fragen zu Schildern und Genehmigung
Wie lang muss die Zone sein?
Für einen Sprinter reichen etwa zehn Meter, für einen Umzugswagen mit 21 Kubikmetern sollten es fünfzehn sein. Muss zusätzlich rangiert werden oder steht ein Möbellift daneben, planen wir mehr ein. Wir tragen die Länge in den Antrag ein, Sie müssen das nicht selbst abschätzen.
Was kostet es, wenn nur an einer Adresse gesperrt wird?
Eine einzelne Zone kostet ab 59 €. Für beide Adressen zusammen sind es ab 89 €, also weniger als zweimal einzeln. Wenn Sie innerhalb Spandaus umziehen und nur eine der beiden Straßen eng ist, reicht die einzelne Zone oft aus.
Was passiert, wenn trotzdem jemand in der Zone parkt?
Dann wird das Fahrzeug dokumentiert und kann abgeschleppt werden, sofern die Schilder rechtzeitig standen und die Frist eingehalten wurde. Genau deshalb stellen wir zwei bis drei Tage vorher auf und nicht erst am Vortag.
Kann ich die Schilder selbst besorgen?
Sie können den Antrag selbst stellen und Schilder mieten. In der Praxis lohnt es sich selten, weil Antrag, Transport, Aufstellen und Abholen zusammen mehr Zeit kosten als die Differenz zum Preis. Wir übernehmen alle vier Schritte in einem Posten.
Gilt die Zone auch für den Möbellift?
Ja, und das sollte im Antrag stehen. Ein Möbellift braucht eine eigene Aufstellfläche neben dem Fahrzeug, sonst steht er auf dem Gehweg oder auf der Fahrbahn. Sagen Sie bei der Anfrage, ob ein Lift gebraucht wird, dann beantragen wir gleich die größere Länge.
Wie kurzfristig geht es im Notfall?
Vier Werktage sind das Minimum, darunter wird es unsicher. Zum Monatsende, wenn viele Anträge gleichzeitig laufen, planen Sie besser eine bis zwei Wochen ein. Wenn die Zeit nicht reicht, besprechen wir Alternativen wie den Möbellift oder eine andere Startzeit. Das Büro ist dafür Montag bis Freitag, 09:00 bis 18:00 Uhr besetzt.
Weiter im Bereich Leistungen
- Privatumzug
- Wohnungsumzug in Spandau, vom Einzimmerappartement in der Neustadt bis zum Haus in Kladow.
- Büroumzug
- Büro, Praxis und kleiner Betrieb: umziehen ohne mehr als einen Tag Stillstand.
- Umzugshelfer
- Kräfte stundenweise, mit Fahrzeug oder ohne, wenn Sie den Umzug selbst organisieren.
- Einlagerung
- Möbel zwischenlagern, wenn zwischen Auszug und Einzug Wochen oder Monate liegen.
- Umzugskartons
- Kartons und Packmaterial, geliefert vor dem Umzug und nach dem Umzug wieder abgeholt.
- Möbeltransport
- Einzelne Stücke fahren: Sofa, Schrank, Waschmaschine, Klavier oder der Küchenkauf.
Schilder rechtzeitig anmelden
Nennen Sie Adresse und Datum, dann sagen wir Ihnen, ob eine Zone nötig ist und wann der Antrag raus muss.
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